Gemeinde Kirchberg an der Raab


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Nahwärme

Nahwärme Kirchberg an der Raab

Nahwärme Kirchberg

Gründung

Die Genossenschaft wurde am 26. Juli 1988 gegründet

Mitglieder - Lieferanten

51 Mitglieder - 50 Landwirte, 1 juridische Person

Mitglieder - Abnehmer

31 Abnehmer
VS + HS, Hieger, Roitner, WH 100, Hirschmann, Kummer, ÖWGes I bis VIII, Prödl, Fink, Stangl, Grasmugg, Rothermann, Hagendorfer, Graf, Lorenzer, Pachler, Deutsch, Kassegger, WIKI, Gemeindezentrum, Rothermann II, Pfarrhof, Kirche, Pfarrkindergarten, Tieber

Heizhaus

Bauzeit: 3 Monate (2.August 1988 bis 7. November 1988)
Technische Einrichtung: 9. November 1988 bis 4. Dezember 1988
Inbetriebnahme: 30. November 1988

Lagerhalle

Bauzeit: 9.Juli 1992 bis 13. September 1992
Erste Beschickung: 27. September 1992

Leitungsbau

Bauzeit:16.8.1988 - 17.12.1988

Inbetriebnahme:

I Teil

 

30. 11. 1988

II Teil

 

17. 12. 1988

III Teil

 

17. 09. 1989

IV Teil

 

13. 09. 1991

V Teil

 

10. 10. 1993

VI Teil

 

07. 11. 1996

VII Teil

 

03. 10. 1998

VIII Teil

 

12. 10. 2000

Finanzierung

42,18%

Förderung (LWK - EU)

12,16.%

Eigenmittel

16,00%

Anschlußleistung

29,66%

AIK

Leitungsverluste

18,73%

(5 Jahresschnitt)

1553 KW

(Anschlussleistung)

Zur Philosophie über die heimische Energie

"In unseren Wäldern wächst wesentlich mehr Holz heran als genutzt wird ..."

Dies war eines der Gründungsargumente für die Genossenschaft. Dass also der Rohstoff Holz in Hülle und Fülle vorhanden ist, kann als Segen bezeichnet werden. Zudem kann Holz als natürlicher Brennstoff mit mehreren dafür sprechenden Argumenten aufwarten:

Holz wächst immer wieder nach

Holz wird aus unseren Wäldern gewonnen und zu Hackschnitzel zerkleinert. Der zusätzliche Effekt ist, dass die Wälder gesäubert werden.

Holz als Rohstoff stärkt die heimische Wirtschaft

Viele Millionen Schilling bleiben im Land, die
Anlieferungsmitglieder der Genossenschaft haben ein zusätzliches Einkommen durch die Verwertung geringerer Holzqualität.

Optimale Verbrennungstechnik

Bei 950°C Verbrennungstemperatur und durch zusätzliche Sekundär-Verbrennung sowie Filter kann die Umwelt am bestens geschont werden.

Renaturierung

Durch die Entsorgung der Restasche werden sogar die Schadstoffe im Holz durch die Verbrennung fossiler Stoffe und Cherosin aus dem Umweltkreislauf geschleust. Die Primärasche kann dem Naturkreislauf zurückgeführt werden.

Eigenversorgung der Ortes Kirchberg mit Energie

Nicht nur der Aspekt der Eigenversorgung erneuerbarer Energie zählt, auch die saubere Luft spricht für die Nahwärme.

Unabhängigkeit in Krisenzeiten

Gerade heute spürt man die Abhängigkeit von Lieferanten fossiler Energie, wenn der Ölpreis durch äußere Umstände in die Höhe schnellt.