Ruhe-Charta
Eine Ruhe-Charta für das Vulkanland
Der Mensch ist ein Gewohnheitstier, heißt es. Er gewöhnt sich demnach fast an alles. So auch an Lärm. Den wenigstens ist bewusst, wie sich die Geräuschkulisse in den vergangenen Jahrzehnten verändert hat. Nicht nur die Zahl der Lärmquellen, auch die Klangart und die Lautstärken wandeln sich unaufhörlich und oft unbemerkt.
Vögel singen lauter als früher
Neueste Studien zeigen gar, dass selbst die Vögel ihr Verhalten ändern, um sich der neuen Geräuschkulisse ihres Lebensraumes anzupassen. Rotkehlchen singen demnach nicht mehr morgens, sondern nachts. Stadtvögel würden, so die Forscher, um 14 Dezibel lauter als Vögel am Land trällern. Alles nur, um sich Gehör zu verschaffen.
Bedenkt man, dass sich der Lärmpegel der Discos zwischen Bohrmaschine und Düsenflieger einreiht, also bei etwa 110 Dezibel, und weiß man, dass bei etwa 85 Dezibel die Hörzellen unbemerkt abzusterben beginnen, verwundert es kaum, dass geschätzte 30 Prozent der Schüler von Gehörschäden betroffen sind.
Ruhe ist das Kapital der Zukunft
Das Steirische Vulkanland mit Obmann LAbg. Josef Ober an der Spitze nimmt sich des Zukunftskapitals Ruhe an. ?Wir dürfen das Kapital Ruhe nicht verbrauchen, sondern müssen es vermehren. Wenn es einmal verloren ist, ist es kaum wiederbringbar." Wie wichtig die noch vorhandene Ruhe für die Region sei, zeigten Befragungen. Dazu Josef Ober: ?Wir wissen aus Umfragen, dass die Gäste der Region in erster Linie wegen der Mentalität und Ruhe kommen." Wie überhaupt der Lebensraum, die Lebenskultur und die regionale Vielfalt neben der Ruhe das wesentliche Kapital des Vulkanlandes seien, so der steirische Visionär von regionaler Entwicklung.
Ruhe-Charta Vulkanland
Josef Ober präsentierte deshalb im Haus der Region in Kornberg die Ruhe-Charta. Sie soll die Inwertsetzung der Ruhe über das kommende Jahrzehnt vorantreiben. Man wolle damit ein neues Bewusstsein schaffen. Nicht Schuldzuweisungen, sondern durch die gemeinsam gesteigerte Achtsamkeit Ruhe fördernde Lösungen im Einvernehmen mit allen seien das Ziel. Neben der Bewusstmachung des Wertes der Ruhe will die Charta langfristig zur Verminderung bestehender und neuer Lärmquellen beitragen, lärmfreie Zeiten anregen und zur Einschränkung des täglichen Konsums von Lärm motivieren.
Ruhe sei letztlich auch eine Lebenskulturfrage. Egal ob in der Festkultur, in der Regionalwirtschaft, der Raumordnung oder in der Freizeit, im Lichte eines neuen Bewusstseins sei langfristig vieles zur Förderung der Ruhe möglich. ?Beim Bau lärmarmer Geräte ist die Technik gefordert", sieht Ober auch Handlungsbedarf in der Industrie.
Urlaub auf den Spuren der Vulkane

- Der ländliche Raum - ein Zukunftsraum. Was im Vulkanland lange Zeit prophezeit wurde, wird Realität. Die Regionalwirtschaft gewinnt an Bedeutung.
Das Gute liegt so nah: Urlaub auf den Spuren der Vulkane
Warum in die Ferne schweifen? Im Vulkanland gibt´s so viel zu entdecken. Das zeigt der neue Wanderführer.
Der neue Vulkanland-Wanderführer, der im April im Kompass-Verlag erschien, bildet die Schönheit und Vielfalt des Steirischen Vulkanlandes eindrucksvoll ab. Zu bekommen ist das insbesondere auch für Vulkanländer spannende Werk in den Gemeinden des Vulkanlandes genauso wie im guten Buchhandel.
Die Schönheit des Steirischen Vulkanlandes zieht immer weitere Kreise. Für bewusste Gäste ist die Mentalität der Bürger, ihre Gestaltungskraft (die sich etwa in der Kulinarik und im Handwerk weithin sichtbar ausdrückt) in einem Lebensraum, der keinen Vergleich scheuen muss, ein begehrtes Urlaubsziel.
Warum in die Ferne schweifen? Das Gute liegt so nah. Wer maximale Erholung bei hervorragendem Preis-Leistungsverhältnis in einer wunderschönen, entdeckenswerten Region sucht, dem kann geholfen werden: Auf in den attraktiven Naherholungsraum Steirisches Vulkanland! Urlaub in nächster Nähe, ob im Buschenschank, in ausgezeichneten Gastgärten, bei der Besichtigung bester Manufakturen der Kulinarik und des Handwerks, ob zu Fuß oder mit dem Rad, eine Reise ins Vulkanland ist auch für Vulkanländer aufschlussreich. Es gibt viel zu entdecken, nicht nur für Gäste. Museen, Aussichtswarten oder die vulkanländische Festkultur sollte man sich in der wohlverdienten Sommerurlaubszeit nicht entgehen lassen.
Der Kompass-Wanderführer auf den Spuren der Vulkane ist auch für die Bürger der Region der ideale Ausflugsbegleiter. ?Sie werden überrascht sein, wie groß die Vielfalt im Vulkanland ist", sind die beiden Vulkanlandobmänner Josef Ober und Anton Gangl überzeugt. Info: www.vulkanland.at oder am Handy www.vulkanland.mobi.
Wert und Würde für den Lebensraum Vulkanland

- Die Vulkanländer sind Teil eines außergewöhnlichen Lebensraumes und prägen eine einzigartige Lebenskultur. Deswegen kommen Gäste in die Region.

- Das Vulkanland gestaltet über Gemeinde-, Bezirks- und politische Grenzen hinweg regionale Zukunft. Die Regionalität nimmt in allen Bereichen zu.

- Handwerk, Kulinarik und Lebenskraft im Vulkanland-Frühling, Meisterkultur-Sommer, Kulinarischen Herbst und Stillen Advent. Gut aufgestellt!
Wert und Würde für den Lebensraum Vulkanland
Das Steirische Vulkanland wird als einzigartiger Lebensraum wahrgenommen. Die Leistung aller Vulkanländer
Reisende aller Epochen wollten den Lebensraum erfahren und die Lebenskultur von Regionen authentisch erleben. Das Steirische Vulkanland machen zwei besondere Kapitalien so kostbar, der vielfältige Lebensraum und die besondere Lebenskultur der ihn erfüllenden Menschen.
Gerade deshalb war die ?Inwertsetzung" des Lebensraumes und der Lebenskultur des Steirischen Vulkanlandes in den vergangenen Jahren so wichtig und wertvoll. Der Wandel von der entwerteten Grenzregion zum innovativen, inwertgesetzten und lebenswerten Steirischen Vulkanland ist gemeinsam mit den Menschen der Region einzigartig gelungen.
?Es soll uns Mut machen, dass wir gemeinsam bewiesen haben, dass wir etwas verändern können und nicht ohnmächtig der Entwicklung gegenüber stehen", appelliert Vulkanland-Visionär Josef Ober, diese Basis als Sprungbrett in eine verheißungsvolle regionale Zukunft zu erkennen. Der Beweis des Erfolges sei aber auch der zunehmende Zuspruch von Gästen, die das Vulkanland voll Begeisterung bereisen. Sie kommen nicht wegen der ?Action" und den Attraktionen, sondern wegen der regionalen Entwickung und den beiden wichtigsten regionalen Kapitalien: dem Lebensraum und der darin gestaltenden Lebenskultur. Das tut der ?Seele dieses Raumes" gut und es sollte die Menschen im Vulkanland stolz machen und mit Wertschätzung erfüllen, Teil eines einzigartigen, vielfach ausgezeichneten Lebensraumes mit besonderer Lebenskultur zu sein.
Als einzigartiger, ganzheitlicher Lebensraum wahrgenommen mit klarer wirtschaftlicher und jahreszeitlicher Positionierung hat das Vulkanland eine große Zukunft.
Säen, ernten und Heimatstolz
Erntezeit
Das Frühjahr ist die Zeit des Säens, der Sommer die Zeit des Wachstums, der Herbst ist die Zeit der Reife und der Ernte. Was wir vor Jahren gemeinsam gesät haben, kommt jetzt in die Reifezeit, einiges ist schon zu ernten. Die Vision, den Wandel vom entwerteten Grenzland zur lebenswerten Region Steirisches Vulkanland zu schaffen, erfüllt sich. Durch eine konsequente Politik der Inwertsetzung haben wir unserem entwerteten Lebensraum und den Menschen Wert und Würde zurückgegeben. Wir, jung und alt, können heute diesen vom Vulkanismus geprägten und von beseelten Menschen gestalteten Lebensraum mit Stolz als unsere Heimat bezeichnen. Lassen Sie gerade im kulinarischen Herbst Ihren Blick über diese sanfte, weibliche Landschaft gleiten. Eine Landschaft, die ihr schönstes, farbenprächtigstes Festtagskleid angezogen hat, und durch ihre Ruhe und Beschaulichkeit die Menschen tief berührt. Wir fühlen uns in diesem Augenblick mit der Seele unseres Lebensraumes zutiefst verbunden. Daraus schöpfen wir die Kraft, in Dankbarkeit und hoher Eigenverantwortung, das, was uns das Steirische Vulkanland und die darin lebenden Menschen bieten, auch wertzuschätzen. Das klare Bekenntnis zum Regionalen stärkt unsere Regionalwirtschaft - im Kulinarischen Herbst mittlerweile mit einem Umsatzplus von 40 Millionen Euro. Vieles ist noch zu tun. Aber die Erntezeit ist auch die Zeit, für das Erreichte zu danken.







